Mittwoch, 22. Juli 2009

Alles hat ein Ende..

Nach über einem halben Jahr Mexiko gehts ab nach Hause. Als letzte verbleibende der Austauschstudenten heissts jetzt auch für mich Abschied nehmen. Ich habe jede Minute hier genossen und die Zeit ist wie im Fluge vergangen. Ich habe viele neue Freunde gewonnen, bin viel gereist und habe jede Menge wunderschöne Dinge gesehen und erlebt (vor allem in die mexikanischen Strände habe ich mich verliebt :-) In dieser Zeit ist Mexiko zu einer zweiten Heimat für mich geworden, die ich auf jeden Fall noch öfters besuchen werde. Aber genug davon, bevor ich noch komplett sentimental werde ;-)

Ich sitze jetzt gerade in einem Starbucks in Mexiko City und warte auf meinen Anschlussflug nach London. Das dauert auch nur noch 5,5 Stunden, nachdem ich schon ganze 2,5 Stunden hinter mir habe. Ja, dadurch das ich meinen Flug verschoben habe, habe ich jetzt eine wirklich "tolle" Verbindung. Aber gott sei dank gibt es Starbucks und Internet und so kann ich die Zeit nutzen, um ein letztes Mal meinen Blog zu pflegen.

Eigentlich gibt es nichts weiter zu sagen als:



Die letzten Wochen auf mexikanischer Erde

Die letzten Wochen habe ich ganz ruhig und relaxt mit Bekannten in Leon und bei Bekannten in Guadalajara verbracht. Ruhig, soweit das in einer ganz normalen, verrückten mexikanischen Familie möglich ist :-) Und was habe ich dabei so getrieben? Nicht viel: ich bin auf der faulen Haut gelegen, habe etliche Runden in diversen Einkaufszentren gedreht und ich kenne jetzt so gut wie alle neuen Kinofilme.



Aber nicht nur dass - ich habe auch ein Wochenende in ihrem Ferienhaus in den Bergen verbracht. Das Haus liegt in der Nähe des Dorfes Tapalpa auf über 2000 m Höhe und von der Landschaft her könnte man fast meinen, man ist daheim. Auch die Temperaturen sind angenehm kühl und genau das richtige nach der Hitze in Merida.



Und die letzte Woche habe ich mir schlussendlich noch eimal in Manzanillo die Sonne auf den Bauch scheinen lassen und ein letztes mal die schönen Strände Mexikos genossen.


Für mehr beneidenswerte Fotos hier klicken ;-)

Sonntag, 5. Juli 2009

Lebenszeichen

Nach meiner Tour durch Mexiko ist es Zeit mal wieder ein Lebenszeichen von mir zu geben und von meiner Reise zu berichten: Mit meinen beiden spanischen Mitbewohnerinnen und einem Franzosen habe ich mich auf den Weg gemacht: 13 Tage - 4 - Staaten - 5 Städte


1. Stopp: Mexiko City


Sehr groß, laut, schlechte Luft, wahnsinnig viel Verkehr, schön, sehr grün und auf alle Fälle sehenswert .. das alles ist Mexiko City. Ich hätte mir die Stadt nicht so grün vorgestellt, leider ist aber auch die Luftverschmutzung so extrem, dass einem die Nase wehtut (ja das gibt es), und um mit dem Auto ins Zentrum zu gelangen kann man schon mal gut 2 Stunden brauchen. Trotzdem ist die Stadt absolut sehenswert und es gibt eine Menge Sehenswürdigkeiten zu bestaunen. Dazu zählen das historische Zentrum, das antropologische Museum, der riesige Park im Stadtzentrum, das Aztekenstadium (eines der größten Stadien der Welt), und so weiter und so fort...



2. Stopp: Queretaro und San Miguel de Allende

Nachdem wir dann nach drei Tagen Mexiko City sprichwörtlich die Nase voll hatten, haben wir uns ein Auto gemietet und uns aufgemacht, um zwei besonders schöne Städte zu besuchen. Queretaro ist bekannt für seine koloniale Architektur und seit 1996 Weltkulturerbe der UNESCO und San Miguel de Allende zählt zu einen der schönsten Städte Mexikos.


3. Stopp: Guanajuato


Auch Guanajuato ist eine wunderschöne Stadt im Zentrum Mexikos. Und da dort der Film "Irgendwann in Mexiko" mit Antonia Banderas,... gedreht wurde, haben wir uns gedacht, da müssen wir hin. Zu Recht: Die Stadt liegt in einem Gebirtstal und alle Häuser sind in bunten Farben angemalt, aber seht selbst auf den Fotos. Wir haben drei Tage dort verbracht, die Stadt angeschaut Silberminen besucht, Canyoning gemacht und haben das berühmte Museum der Mumien besucht. Durchaus gewöhnungsbedürftig, weil lauter Mumien ausgestellt werden. Ja, die Mexikaner sind ab und zu etwas verrückt :-) Auch den Besuch einer Tequillafabrik haben wir uns gegönnt. Natürlich durfte auch die Verkostung nicht fehlen, wir haben dann aber festgestellt dass 80 % iger Tequilla um 10 Uhr am Morgen nicht so gut bekommt :-)


4. Stopp: Puebla


Eigentlich sind wir nach Puebla gefahren, um die Stadt zu besichtigen. Da diese aber absolut nicht schön ist, haben wir uns die Zeit damit vertrieben auf Safari zu gehen und Vulkane zu besuch. Um die Vulkane Popocatepetl und Itzahuatl anzauschauen haben wir eine ca. 4 stündige Busfahrt auf uns genommen (hin und retour 8 Stunden!), nur um dann festzustellen, dass es bewölkt ist und absolut nichts von einem Vulkan in Sicht.

5. Stopp: Oaxaca

Am Schluss gings dann noch weiter in den Süden: nach Oaxaca. Hier haben wir unter anderem den dicksten Baum der Welt besucht (Umfang 58 m!), die eingetrocknete Wasserfälle "Hierve el Agua" (Ort des kochenden Wassers) gesehen und eine kleine Stadttour unternommen.




Dann hies es auch schon Abschied nehmen und in einer 11 stündigen Busfahrt gings für mich zu Bekannten nach Leon, um noch meine letzten Wochen hier in Mexiko zu genießen.

Dienstag, 2. Juni 2009

Goodbye Merida

Die Zeit vergeht wie im Fluge und heute ist schon mein letzter Abend in Merida. Morgen gehts dann zwei Wochen lang auf Roadtrip. So schaut sie aus unsere Route:


Erster Stopp: Mexiko City. Mein Rucksack ist gepackt, meine Habseligkeiten sind auf dem Weg zu Bekannten nach Leon (und kommen dort auch hoffentlich an!),... damit verabschiede ich mich vorerst, neues gibts dann wahrscheinlich in zwei Wochen (falls ich wieder heil aus Mexiko City rauskomme ;-) . See you soon.

Montag, 1. Juni 2009

Haialarm!

Ich habe wieder einen neuen tierischen Freund. Diesmal handelt es sich um Hannibal - den Walhai, wie wir ihn liebevoll getauft haben.

Nun zur Geschichte: Dieses Wochenende war wohl eines der beeindruckendsten überhaupt. Übers Wochenende gings auf die Insel Holbox, die zwischen der Karibik und dem Golf von Mexiko liegt, um mit Walheien zu schwimmen! - den größten Fischen der Welt!

Um sieben Uhr morgens (ja auch Studenten können früh aufstehen, wenn sie nur wollen ;-) gings mit dem Boot los aufs offene Meer. Nach stundenlanger Suche hatten wir die Hoffnung schon aufgegeben überhaupt irgend etwas zu sehen. Durch den Tip eines anderen Bootes haben wir dann aber Boote entdeckt, die widerrum den Hai entdeckt haben. Das Problem war nämlich das die Haie an diesem Tag abgetaucht sind und vom Boot aus kaum zu erkennen waren.


Mit Schnorchelausrüstung ausgestattet ging es dann in Zweierteams mit einem Guide ins Wasser, um mit dem Walhai zu schwimmen. Einfach unglaublich, unser Exemplar war zwar mit 8 Metern ein eher kleineres, aber trotzdem macht es einen riesengroßen Eindruck wenn man so nebenher schwimmt. Zweimal durfte ich mit dem Walhai abtauchen und einmal konnte ich ihm sogar direkt ins Gesicht schauen. Es ist unglaublich zu sehen, wie sich ein so großes Tier mit solch einer Ruhe durchs Wasser bewegt, auch der ganze Hofstaat an Fischen, die den Walhai begleiten war beeindruckend! Ich bin immer noch ganz sprachlos...

Freitag, 22. Mai 2009

Endspurt

Das Semester ist fast schon wieder vorbei. Gestern habe ich meine letzte Vorlesung "genossen". Montag sind dann die letzten Prüfungen und einige Arbeiten abzugeben. (Ja, ich muss hier auch ab und zu unimäßig was machen). Aber am Mittwoch ist dann mit der Abgabe der letzten Arbeit endgültig Schluss. Ferien ich kommmeeeee!!

P.S. In letzter Zeit sind eure Kommentare selten geworden, ich hoffe doch ich führe hier keine Selbstgespräche und es liest noch ab und zu jemand meine geistigen Ergüsse! ;-)

Mittwoch, 20. Mai 2009

Heiss, Heisser, Merida

10 Anzeichen dafür, dass es wirklich, wirklich heiss ist:
  • man möchte kalt duschen, es kommt aber leider nur heisses Wasser aus dem Wasserhahn
  • 31 ° können einem schon mal kühl vorkommen
  • schwitzen morgens um 7 ist nichts ungewöhnliches
  • Ventilator und Klimaanlage sind lebensnotwendig
  • Schlafen mit Klimaanlagenfernbedienung neben dem Kopfkissen, um bei Hitzeattacken schnellstmöglichst reagieren zu können
  • Schwitzen an den ungewöhnlichsten Körperstellen und wenn man nur den kleinen Finger bewegt
  • der Weg zur Bushaltestelle an der nächsten Ecke wird zur anstrengenden Herausforderung
  • Wind fühlt sich an, als hätte man einem einen Fön ins Gesicht gerichtet
  • man verzichtet an den Strand zu gehen, weil der Weg dorthin viel zu heiss ist
  • man meint man hat die Terrasse mit der Sauna verwechselt
Und so schaut der Wetterbericht für ein eher "kühleres" Wochenende aus: